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PV-Rechner - Rendite und Eigenverbrauch auf 10 Jahre ausrechnen

PV Rechner von Schön Solar

Wir garantieren die Amortisation Ihrer PV-Anlage in unter 10 Jahren!

Der PV-Rechner: So berechnen Sie die Rentabilität Ihrer Solaranlage​

Photovoltaikanlagen auf Wohnhäusern oder Gewerbeimmobilien gewinnen zunehmend an Bedeutung. Sie senken die Stromkosten, machen unabhängiger vom Energieversorger und leisten gleichzeitig einen Beitrag zum Klimaschutz. Viele Eigentümerinnen und Eigentümer stellen sich die Frage: Lohnt sich eine Solaranlage auf dem eigenen Dach wirklich?

Ein PV-Rechner liefert darauf erste Antworten. Mit wenigen Eingaben lässt sich abschätzen, wie viel Strom eine Anlage produziert, wie hoch der Eigenverbrauch ist, welche Einnahmen durch die Einspeisevergütung entstehen und wie sich die Investition über mehrere Jahre rechnet.

Bild mit Schriftzug PV-Rechner Rendite berechnen

Welche Eingaben braucht ein PV-Rechner?​

Damit der Rechner ein realistisches Ergebnis liefert, sind einige Angaben notwendig.

Stromverbrauch pro Jahr

Die wichtigste Ausgangsgröße ist der jährliche Stromverbrauch des Haushalts. Er wird in Kilowattstunden (kWh) angegeben und lässt sich auf der letzten Stromrechnung ablesen. Beispiel: 6.000 kWh pro Jahr für einen 4-Personen-Haushalt.

Strompreis

Der Strompreis bestimmt, wie viel jede selbst erzeugte Kilowattstunde wert ist. Je höher der Strompreis, desto attraktiver wird eine Solaranlage. Beispiel: 0,35 € pro kWh.

Tageszeiten der Anwesenheit

Da Solaranlagen tagsüber Strom produzieren, ist es entscheidend, wann im Haushalt Strom verbraucht wird. Wer tagsüber viel zu Hause ist, kann den erzeugten Strom direkt nutzen. Wer erst abends zurückkehrt, benötigt meist einen Batteriespeicher, um den tagsüber erzeugten Strom abends verfügbar zu haben.

Dachausrichtung

Die Himmelsrichtung des Dachs hat großen Einfluss auf die Stromproduktion. Optimal ist Süden, gute Ergebnisse liefern auch Süd-Ost und Süd-West. Ost-West bringt gleichmäßigere Produktion über den Tag, aber insgesamt etwas weniger. Norddächer sind meist ungeeignet.

Weitere Faktoren

Einige Rechner berücksichtigen zusätzlich die verfügbare Dachfläche, den Neigungswinkel, ob ein Speicher geplant ist, die regionale Sonneneinstrahlung und die Investitionskosten.

Beispielrechnung: 8 kWp-Anlage bei 6.000 kWh Verbrauch​

Nehmen wir an, ein Haushalt verbraucht jährlich 6.000 kWh Strom. Bei einem Strompreis von 0,35 €/kWh ergibt das Kosten von 2.100 € pro Jahr, wenn der gesamte Strom aus dem Netz bezogen wird.

Nun wird eine 8 kWp-Anlage auf dem Süddach installiert. Diese produziert etwa 8.000 kWh Solarstrom im Jahr.

Aufteilung der Strommengen

  • Eigenverbrauch: 4.800 kWh
  • Einspeisung ins Netz: 3.200 kWh
  • Netzstrombezug: 1.200 kWh

Kosten und Einnahmen mit Solaranlage

  • Netzstromkosten: 420 €
  • Einspeisevergütung: 256 € Einnahmen

Einsparung & Gewinn

Ohne Solaranlage lägen die jährlichen Kosten bei 2.100 €. Mit Solaranlage ergibt sich folgendes Bild:

  • Einsparung Stromkosten pro Jahr: 1.680 €
  • + Einspeisevergütung pro Jahr: 256 €
  • = Gesamteinsparung pro Jahr: 1.936 €

Entwicklung über mehrere Jahre

  • Einsparung nach 5 Jahren: 9.680 €
  • Einsparung nach 10 Jahren: 19.360 €

Bei einer Lebensdauer von mindestens 20 bis 25 Jahren ergibt sich ein noch deutlich höherer Gesamtgewinn. Schon nach 6–7 Jahren sind die Investitionskosten in vielen Fällen vollständig gedeckt – danach arbeitet die Anlage mit Gewinn.

Welche Faktoren beeinflussen die Rentabilität?

Dachausrichtung und Neigung

Süd liefert die besten Erträge. Süd-Ost und Süd-West liegen nur knapp dahinter. Ost/West bringt etwas geringere Gesamterträge, verteilt die Produktion aber gleichmäßiger über den Tag. Eine Nordausrichtung ist meist nicht empfehlenswert.

Strompreis

Je höher die Strompreise steigen, desto wertvoller wird der selbst erzeugte Strom.

Eigenverbrauchsquote

Haushalte mit Wärmepumpe, Elektroauto oder tagsüber anwesenden Personen können einen großen Teil des Solarstroms direkt nutzen.

Batteriespeicher

Mit Speicher steigt der Eigenverbrauchsanteil. Dadurch verringert sich der Bezug aus dem Netz weiter. Die Anschaffungskosten verlängern jedoch die Amortisationszeit und sollten mitgerechnet werden.

Förderungen und steuerliche Vorteile

Zuschüsse, zinsgünstige Kredite oder steuerliche Regelungen verbessern die Wirtschaftlichkeit zusätzlich.

Stärken und Grenzen eines PV-Rechners​

Ein PV-Rechner hat den großen Vorteil, dass er schnell und verständlich eine erste Einschätzung liefert. Man kann damit verschiedene Szenarien durchspielen – etwa unterschiedliche Strompreise, Dachausrichtungen oder Speicherlösungen.

Allerdings ersetzt er keine individuelle Fachplanung. Faktoren wie Verschattung durch Bäume, Dachzustand oder konkrete Installationskosten müssen von einem Fachbetrieb geprüft werden.

Fazit​

Ein PV-Rechner zeigt auf einfache Weise, wie lohnend eine Solaranlage sein kann. Im Beispiel mit 6.000 kWh Jahresverbrauch und einer 8 kWp-Anlage beträgt die jährliche Gesamteinsparung 1.936 €. Über 10 Jahre ergibt sich ein Vorteil von fast 20.000 €. Bei einer Anlagennutzung von 20 bis 25 Jahren ist der Gewinn deutlich höher. Eine Photovoltaikanlage ist somit nicht nur ein Beitrag zum Klimaschutz, sondern auch eine wirtschaftlich attraktive Investition.